Taoro-Wanderung

30. Dezember 2025

Kleine Wanderung zum Taoro und über den Hafen zurück. 

Das Hotel Taoro hat nach langem Leerstand und Jahren der Erneuerung wieder geöffnet. Wir wollten uns ansehen, wie es geworden ist. Außerdem ist der Weg über den Taoro-Berg eine Standardstrecke, die wir schon oft gegangen sind.     

Wanderung 7 Kilometer

Start bei uns in La Paz. Die Hauptstraße mit dem langen Namen, Avenida Marques de Villanueva del Prado, in die Stadt hinunter. 


Der Name der Straße ehrt den Marques de Villanueva del Prado. Welchem Marques die Ehrung gilt, war im Internet nicht herauszufinden. Erster Marques war der 1615 in La Laguna geborene Thomás de Nava y Grimón. Er war Ratsherr der Insel Teneriffa (es gab noch keine selbständigen Gemeinden) und erhielt 1666 vom spanischen König Carlos II. aus dem Hause Habsburg den Titel eines Marques. Inzwischen gibt es den 11. Marques: Manuel de Quintana y Sáez, Architekt und Professor an der Universität von La Laguna.

 

Wahrscheinlich gilt die Ehrung dem 6. Marques de Villanueva del Prado, Alonso de Nava y Grimón (1757 – 1832) aus La Laguna. Er war von dem spanischen König Karl III. mit der Gründung eines Akklimatisierungsgarten beauftragt worden (exotische Pflanzen aus den spanischen Kolonien sollten auf Teneriffa an das Klima Spaniens angepasst werden, was allerdings nicht funktionierte). Das Land für den Garten stellte der Schwiegervater des Marques, Besitzer der Ländereien von El Durazno. Dessen Familie erhielt den umfangreichen Besitz im Orotava-Tal 1502 von dem Eroberer Teneriffas, Alonso Fernández de Lugo. Der Besitz umfasste 100 Fanegas bewässertes Land und 300 Fanegas Trockenland (ein Fanega (Flächenmaß) war die Fläche Land, um eine Fanega (Volumenmaß) Getreide zu produzieren, das waren etwa 5.200 m², ein halber Hektar.). Zu den Ländereien gehörte auch das bekannte Herrenhaus Abaco (heute das Restaurant Tito`s Tenerife). 

Am Beginn der Avenida (Allee, Hauptverkehrsstraße) ist der vom 6. Marques begründete Jardín Botánico de la Aclimatación de La Orotava (Puerto de la Cruz war damals Teil der Stadt Orotava). Es folgt das Canariy-Center, ein Einkaufszentrum im Bungalowstil errichtet, mit Boutiquen und Restaurants, u.a. die „Tiroler Alm“, geführt von Manuela und Leo, die zuvor im Innenbereich des Centers waren. Das davor gelegene Restaurant „Al Contrario“, früher das spanische „Magnolia“, ist wegen zu hoher Mietforderung der Apartmentanlage Molino Blanco geschlossen. Das auf der anderen Straßenseite gelegene, zur Loropark-Gruppe gehörende, Hotel Botanico ist im vergangen Jahr gründlich renoviert worden, um seinen Platz als erstes Hotel am Ort gegenüber dem neu eröffneten Taoro-Hotel zu behaupten. 

Die an die Avenida angrenzenden Stadtteile von Puerto de la Cruz sind La Paz und El Botanico. Wo die Stadtteilgrenzen verlaufen, konnte ich nirgends finden. In einer amtlichen Mitteilung wird die Straße Calle Camelia, an der unsere Wohnanlage liegt, beiden Stadtteilen zugeordnet. 

Zur Altstadt von Puerto dürfte der kleine Garten Sitio Litre, an der Avenida gelegen, gehören. Es ist einer der ältesten (oder der älteste) Privatgärten in Puerto. 1774 wurde er durch den britischen Kaufmann Archibald Little, der sich auf Teneriffa Litre nannte, angelegt. Er hatte zuvor das Grundstück mit dem um 1730 erbauten Haus erworben. 

Es folgt auf der rechten Straßenseite das Hochhaus Belair. Gegenüber befindet sich der Taoro-Berg, unser Ziel. Man kann von der Avenida aus die Treppen hinauf gehen, oder die mit etwas langgezogener Steigung zum Taoro führende Straße wählen. Wir gehen diesmal die Straße. 

Kachel am Fuß der Treppe zum Taoro,
die an die Zeit der Guanchen vor der Eroberung der Insel erinnen soll.


Der Taoro-Berg ist einer von drei erloschenen Vulkankegeln im Gebiet von Puerto de la Cruz und Los Realejos. Die anderen ehemaligen Vulkane sind der Berg Las Arenas (jetzt mit dem Hotel Las Aguilas) diesseits der Autobahn und der Montaña Los Frailes gegenüber der Autobahn (jetzt mit der Restaurant-Anlage Monasterio am Fuß des Aschekegels).

An der Straße zum Taoro-Hotel.
Hier war ein Katzen-Liebhaber sehr besorgt.

Das neue Taoro-Hotel

1892 wurde das „Britisch Grand Hotel Taoro“ als erstes großes Luxushotel auf der Insel eröffnet. Damals kamen zumeist englische Kurgäste, um sich in dem milden Klima des Orotava-Tals zu erholen. Für den Hotelbau wurde die Spitze des Vulkanberges abgetragen.

1929 brannte das Gebäude teilweise ab und wurde wiederaufgebaut. Von 1935 bis 1950 war Enrique Talg-Schulz Pächter des Hotels (mit seinem Sohn Enrique Talg-Wyss baute er 1958 das Hotel Tigaiga, s.u.). 

Nachdem 1945 die Inselregierung das Hotel gekauft hatte, wurde es 1950 an die spanische Hotelgruppe HUSA vermietet (die 1930 gegründete HUSA-Hotelgruppe ist mit 160 nationalen und internationalen Hotels eine der größten Hotelketten in Spanien). Das funktionierte bis 1975, als das inzwischen veraltete Hotel geschlossen wurde. 1979 bis 2006 wurde in dem Gebäude ein Spielcasino betrieben, das im Juli 2006 in das Schwimmbad Lago Martiánez verlegt wurde. Seitdem stand das Hotelgebäude leer. Wir kennen das   Hotel auch nur als Casino-Gebäude.

2019 hat die Inselregierung das Hotel an eine Hotelgesellschaft vermietet, die es mit finanzieller Beteiligung der Inselregierung umfassend sanierte. 2025 wurde das Haus als 5-Sterne-Hotel von der Firmengruppe Tropical Touristica Canaria eröffnet. Zu der Gruppe gehört auch das Alabama Hotel Resort im Süden der Insel. Die Tropical Touristica Canaria gehört dem spanischen Medienkonzern Prisa (mit der Zeitung El Pais und mehreren Rundfunk- und Fernsehsendern) der Familie Polanco.                                                                       

Der neue Hoteleingang

Blick vom Hoteleingang zum Taoro-Park

Neue Swimmingpool-Anlage vor dem Kongreß-Saal

Mit dem Hotel entstand auf dem Taoro-Berg eine große Parkanlage. Die Anlage besteht aus zwei Teilen. Vor dem Hotel, zur See-Seite hin, ist der Park La Atalaya (Ausguck). Er wird oft auch als Mirador de la Atalaya bezeichnet, weil man von hier einen sehr schönen Blick über die Stadt Puerto de la Cruz hat. Den Berghang hinauf führt eine Treppenanlage mit mehreren Plattformen (wir sind die Carretera Taoro neben der Treppenanlage gegangen), begleitet von Blumenbeeten, Wasserläufen und einem Wasserfall. Der Aussichtspunkt ist der kubanischen Dichterin Dulce Maria Loynanz gewidmet, an die eine Büste erinnert.

Dulce Maria Loynaz (Dulce María Loynaz de Alvarez de Cañas, 1903 – 1997), war eine kubanische Dichterin, die in den 1920er Jahren mehrmals auf Teneriffa und mit der Insel verbunden war (ähnlich wie Agatha Christie). Eine ihrer Erzählungen, „Un Verano en Tenerife“, erinnert an ihre Aufenthalte.  Sie ist Ehrenbürgerin von Puerto de la Cruz.

Blick vom Aussichtspunkt auf das Taoro-Hotel

Blick hinunter in die Stadt,
rechts und links des Hochhauses Bellair.

Hinter dem Hotel Taoro, zur Teide-Seite hin, ist der Taoro-Park mit dem Camino de la Sortija. Das ist eine Anlage für Reiterspiele, den Sortija, die wohl zur Zeit der Hotel-Eröffnung Mode waren.

Bei der Sortija müssen Reiter einen in 2 - 3 Meter Höhe angebrachten Ring im Galopp mit einem Stock stechen. Das Spiel geht auf mittelalterliche Turniere zurück und wurde im 17. Jahrhundert in Argentinien von den Gauchos, den Rinderhirten, übernommen. In England wird es noch heute als „Maunted Games“ gespielt und in Norddeutschland kennt man es als Ringreiten.       

Blick in den Taoro-Park.
Im Bildmittelpunkt ist das Hotel Las Aguilas 
auf dem Montana Las Arenas zu sehen.

Ein großer Gummibaum im Park

Die Blüten eines Persischen Seidenbaums

Ein Schraubenbaum 
mit seinen stelzenartigen Wurzeln.

Bei der Sortija müssen Reiter einen in 2 - 3 Meter Höhe angebrachten Ring im Galopp mit einem Stock stechen. Das Spiel geht auf mittelalterliche Turniere zurück und wurde im 17. Jahrhundert in Argentinien von den Gauchos, den Rinderhirten, übernommen. In England wird es noch heute als „Maunted Games“ gespielt und in Norddeutschland kennt man es als Ringreiten.

Teil der Parkanlage ist die englische Kirche „All Saints“, Allerheiligen. 1891 fand der erste Gottesdienst in der Kirche statt. Es ist die älteste anglikanische Kirche in Spanien. Der Bau der Kirche war eine Art Tourismus-Förderung. Zum Ende des 19. Jahrhunderts kamen immer mehr Mitglieder der englischen Oberschicht auf die Kanarischen Inseln, um ihre Lungenleiden auszukurieren. Als eine Maßnahme zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur wurde der Bau einer anglikanischen Kirche angesehen. Die Geschäftsleitung des Grand British Hotel überließ der anglikanischen Gemeinde ein Grundstück in dem heutigen Taoro-Park mit der Auflage, dort eine Kirche zu bauen. Die Finanzierung erfolgte durch Spenden der in Puerto wohnenden Mitglieder der Gemeinde. Die deutsche evangelische Kirchengemeinde hat ihren sonntäglichen Gottesdienst in der englischen Kirche.

Die Kirche All Saints,
eingebettet in den Taoro-Park.

Seit dem 16. Jahrhundert waren englische Kaufleute in Puerto ansässig und bildeten eine anglikanische Kirchengemeinde.  Ihren Gottesdienst feierten sie in Privathäusern, nachdem es ab 1605 in Spanien lebenden Engländern erlaubt war, privat und in ihren Häusern Gottesdienste abzuhalten.

1747 erhielten sie die Genehmigung für die Errichtung eines Friedhofs, denn als Nicht-Katholiken durften sie nicht auf dem allgemeinen Friedhof begraben werden. Dieser Friedhof besteht noch heute in der Nähe des Castillo San Felipe.

Neben dem Taoro-Hotel steht seit 1958 das Hotel Tigaiga, das zu den führenden Hotels in Puerto geört. Wie das Hotel Botanico zeichnet sich auch das Tigaiga durch eine große Gartenanlage aus. Der Hotel-Gründer, Heinz Talg-Schulz, war ein Deutscher, der 1950 die spanische Staatsbürgerschaft erhielt und seinen Vornamen in Enrique veränderte, was für die Spanier besser auszusprechen war. Sein Sohn hieß ebenfalls Enrique und bekam von seiner Schweizer Mutter den Namensteil „Wyss“, Enrique Talg-Wyss. Das Hotel wird noch heute von der Familie geführt

Hotel Tigaiga
mit seiner Gartenanlage

Vor dem Hotel Tigaiga biegt die Via de Malpais von der Carretera Taoro ab. Der Straßenname erinnert an den Ursprung des Taoro-Parks. Es war ein Lavafeld, „Mal Pais“ (schlechtes Land). Früher hieß der Berg darum auch Monte Miseria, Berg des Elends. An einigen Stellen im Park hat man die ursprüngliche Landschaft mit Picon und Lavafelsen belassen.

Auf der Terrasse von Alberto
mit Blick hinunter zur Küste

Das Taoro-Hotel, 
vom Weg hinunter in die Stadt aus betrachtet.

Am Ende der Mal Pais kommen wir zu Alberto. Ein kleines Restaurant, von dessen Terrasse man auf den Loropark und Punta Brava und weiter die Küste entlang schaut. Von hier aus gehen wir hinunter in die Stadt, auf einem Weg, den man kennen muss. Er hat keinen Namen und ist auch nicht ausgeschildert. Ein paar Hausruinen beweisen, dass man hier vor einer Reihe von Jahren noch wohnte und wohl auch Gärten hatte. Ein Abzweig des Weges führt neben dem Hotel Tigaiga zum Taoro-Park. Wir gehen den „Hauptweg“ und an dessen Ende über eine lange Treppe hinunter auf die Hauptstraße in die Stadt und weiter auf einer kleinen Gasse.

Hier stehen vier historische Kalköfen, die „Hornos de Cal“. Der gebrannte Kalk wurde früher als Baumaterial verwendet. Ursprünglich wurden die Öfen mit Besenheide befeuert. Später wurden sie mit Kohle betrieben, die auf Segelbooten von Gran Canaria nach Puerto gebracht wurden (und aus englischen Kohleminen kamen?). Kalkstein wurde von den anderen kanarischen Inseln, insbesondere von Fuerteventura, als Ballastladung nach Puerto gebracht. Die noch erhaltenen Kohleöfen wurden Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts an der Stelle vorheriger Öfen gebaut. Kalköfen soll es bereits im 17. Jahrhundert gegeben haben. Das Geschäft funktionierte bis 1940, als der Kalk durch Industriezement ersetzt wurde.

Einer der Kalköfen

Ein Blumenbeet gegenüber den Kalköfen.
Im Hintergrund die 
Ermita de Cruz Verde o de Santa Rita.

Es folgt der Plaza del Charco, der Platz der Pfützen. Vor der Pflasterung des Platzes (1880) wurde er oft vom Meerwasser überflutet und Pfützen blieben zurück. Angeblich wurden in den Tümpeln Garnelen gezüchtet (Camerones. Der Platz soll darum auch als „Plaza del Charco de los Camerones“ bezeichnet worden sein). Heute ist der Charco ein wichtiger Stadtplatz. Bis vor kurzem traf man sich unter den Schirmen des Café Columbus, dass leider von den Erben der Restaurant-Familie Moll aus Köln geschlossen wurde (wie auch das Café de Paris). Jedes Jahr wird am Charco die Bühne für die Weihnachts- und die Neujahrskonzerte der Stadt aufgebaut.

Am Plaza del Charco

Am Hafen gehen wir heute nur vorbei. Sonst bin ich hier öfter im Chiringuito Pipo auf ein Glas Rotwein eingekehrt. Die Chiringuito (übersetzt Imbissbude oder Strandbar) ist eine urige Hafenpinte mit Tischen im Freien. Unser Weg führt am Alten Zollhaus vorbei zum Mirador de la Viento mit Blick auf San Telmo und das Meerwasserschwimmbecken. 

Der Hafen von Puerto de la Cruz
mit dem Alten Zollhaus

Neben dem Alten Zollhaus ist das Fischer-Restaurant  
La Cofradia de Pescadores.
Hier der Aufgang zum Restaurant.

Das Alte Zollhaus oder auch das Königliche Zollhaus, Casa de la Real Aduana, stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist das einzige erhaltene Gebäude aus dieser Zeit. Damals war Puerto de la Cruz noch der Hafen und ein Teil von Orotava. 1650 wurde eine halbkreisförmige Mole errichtet, der Puerto Nuevo, der heutige Fischereihafen. Bis dahin mussten die Schiffe auf der Reede vor Anker gehen und die Ladung wurde mit kleinen Booten an Land gebracht.

Denkmal für Antonio Franchi

Erbauer des Zollhauses war der aus La Orotava stammende Regidor Antonio Franchi Luzardo y Ponte de Castillo. Die Stadt Puerto hat ihm ein Denkmal in der Fußgängerzone Calle Quintana, in der Nähe des Plaza del Charco, gewidmet. Franchi hatte 1603 von der Stadt La Orotava den Auftrag erhalten, an dem Anlandeplatz des späteren Puerto Nuevo Grundstücke am heutigen Plaza del Charco für eine Kirche, öffentliche Wege und Baugrundstücke auszusuchen. Für sich ließ Franchi 1620 am Anlandeplatz ein Haus bauen. Die Nachkommen verpachteten das Haus an die königliche Finanzbehörde für die Zollverwaltung. Bis 1833 war die Zollverwaltung dort, bis sie nach Santa Cruz verlegt wurde. Der Hafen von Santa Cruz hatte den Hafen von Puerto de la Cruz an Bedeutung überholt. Heute ist hier das Tourismus-Büro der Stadt.


Ein anderer Aufgang in einem älteren Haus, der Casa Miranda. 
Das Haus ist nach der Familie Miranda benannt,
die im 17. Jahrhundert in dem herrschaftlichen Haus wohnte.
Als wir nach Teneriffa kamen, war das Haus ein Hotel und Restaurant. 
Im Erdgeschoss war ein Tapas-Restaurant, in dem man gemütlich bei einer Schinken- und Käseplatte und offenem Rotwein sitzen konnte.
Das ist leider lange vorbei. Jetzt ist dort ein eher langweiliges Café.

Weiter zum Plaza de la Iglesia. Kleine Einkehr im Don Carlos vor dem Hotel Monopol gegenüber der Hauptkirche von Puerto de la Cruz.

Nuestra Senora de la Pena de Francia

Nuestra Señora la Peña de Francia – Unsere Liebe Frau des Felsens von Frankreich – am Plaza de la Iglesia ist die Hauptkirche von Puerto de la Cruz, aus dem 17. Jahrhundert stammend. Auf dem Peña de Francia in der spanischen Provinz Salamanca befindet sich ein Marien-Wallfahrtsort, nach dem die Kirche benannt ist.

Es ist die Kirche, für die Antonio Franchi das Grundstück 1603 ausgesucht hatte. Zunächst wurde 1620 eine kleine Kapelle gebaut. 1648 bis 1697 wurde dann die heutige Kirche gebaut (mit Umgestaltungen in späteren Jahrhunderten). Sie ist dreischiffig und die Holzdecke im Innenraum ist im Mudéjar-Stil gestaltet (Mudejaren waren in Spanien nach Wiedereroberung verbliebene Muslime, die sich taufen lassen mussten. Als Handwerker wandten sie Bauformen und Ausgestaltungen der islamischen Architektur an.).

Blick vom Mirador de la Viento
auf die Bucht von San Telmo und das Meerwasserschwimmbecken

Wir gehen die Calle Cologan hinauf. Hier fahren die Taxis entlang, die zumTaxistand am Charco wollen und meistens haben wir Glück und können hier ein freies Taxi anhalten.