Teneriffa 2025 und 2026

Aktualisierung 20. Januar 2026

Wieder auf Teneriffa

20. Dezember 2025

Dieses Jahr sind wir spät auf die Insel gekommen, erst Ende November. Wir wurden von sehr schönem „Winterwetter“ empfangen, warm und blauer Himmel, nur selten wurden die Wolken über dem Orotavatal dichter und wenn, dann am Nachmittag. Nur nachts kühlt es sich ab. Aber natürlich werden wir noch Regentage bekommen, von nichts ist die Nordseite der Insel nicht so schön grün. 

Der Blick auf den Teide einmal anders.
Das sieht stürmisch aus, war es aber nicht.

Der Blick auf den Teide, wie immer.

Der Teide mit Schnee.
Nach den Regentagen (s.u.) war der Teide schneeweiß.

Die Bougainvillea und die Strelitzien auf den Terrassen blühen. Und auch der Weihnachtsstern auf der oberen Terrasse, nur haben ihn Windböen (die am Meer die Wellen über das Ufer getrieben haben) arg zerzaust. In diesem beginnenden Winter sind gleich mehrere Menschen von der Mole und Naturschwimmbecken in das Meer gezogen worden. Sie hatten die roten Verbotsflaggen und Warnungen nicht beachtet. 

Strelitzie

Weihnachtsstern

Hibiskus

Bougainvillea

Nicht typisch für die Canaren:
Winteraster, aus einem Blumenstengel gezogen

Der Regen ist jetzt da. Seit Freitag (12. Dezember) glänzt die Sonne nur zwischen zwei Regenschauern und Gewitterblitzen und es schüttet drei Tage wie aus Eimern, Tropengewitter. Auf dem Teide ist der Regen als Schnee heruntergekommen und hat dem höchsten Berg Spaniens eine weiße Haube verpasst. Aber nächste Woche soll es wieder schöner werden. Es wurde gemischtes Wetter, mal Sonne, mal Wolken und (meistens nachts) Regen.

Sturm und Regen kündigen sich an.
Während der Starkregentage am vergangenen Wochenende stand sogar der Charco unter Wasser. Das haben wir noch nie erlebt.

Im Ort gibt es einige Veränderungen. Das Regulo im Restaurant-Viertel neben dem Charco hat für immer geschlossen. Das große Herrenhaus steht verschlossen leer.  Am Charco gibt es das Café Columbus nicht mehr. Nur noch die Selbstbedienungstheke ist geöffnet, mit begrenzter Kuchenauswahl. Das gilt auch für den Bäckerstand am Restaurant Rancho Grande. Das Restaurant mit den Balkonen zur Meerseite ist geöffnet und gut besucht. Geschlossen wurde von den Erben Heinrich Meuls (der aus Köln kommend ein Restaurant-Imperium aufgebaut hatte, siehe "Spaziergang über drei Vulkane“, Link zum Bericht) auch das Café de Paris. Das „Flagschiff“ der Meulschen Restaurants, das Mesón El Monasterio soll stark verkleinert worden sein. Geschlossen ist auch das Restaurant oberhalb der Bollullo-Bucht. Bei der nächsten Wanderung zur Bollullo-Bucht müssen wir also wieder ein Stück weiter gehen, zum San Diego Grill. Das war früher oft unser Ziel, bis die Restaurant-Terrasse des Bollullo Beach bequemer zu erreichen war. 

Der Paseo Martianez.
Der grüne Rasen zwischen den Palmen ist durch weiße Steine ersetzt worden.

Die Stufen der Calle Gloria
sind mit den Roman-Titeln der Agatha Christie Romane
neu bemalt.

Die Plätze in Puerto de la Cruz sind wie jedes Jahr
mit Weihnachtssternen geschmückt.
Hier am Plaza Victor Pérez vor der Kirche San Francisco

Unseren Weihnachtsstern haben wir alle Jahre 
von der Gärtnerei El Draguito geholt.
Und wie alle Jahre haben sie ihren Polo mit Weihnachtssternen geschmückt.

In unserem Viertel La Paz hat sich nicht so viel verändert. Im Blacksea-Restaurant (nach wie vor ganz gut) und im Delhi Darbar (nach wie vor sehr gut) waren wir gleich zu Anfang. Als nächstes werden wir zu Manuela in die Tiroler Alm gehen. Ansonsten essen wir nach wie vor am liebsten zu Haus. Der Mercadona-Supermarkt mit nach wie vor gutem Fisch und Gemüse ist gleich in der Nähe. Gegenüber ist der Supermarkt Trebol. Wir sind gut versorgt.

Gegenüber dem Botanischen Garten,
Black Sea und Delhi Darbar.

Weihnachtsschmuck im Garten unserer Wohnanlage.
Jedes Jahr verwandelt der Gärtner den Springbrunnen
 in eine Weihnachtsstern-Pyramide.

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Wanderung nach San Pedro
18. Dezember 2025

Wanderung mit Karl-Heinz und seiner Frau Gloria von Romantica I nach San Pedro. Anders als bei früheren Wanderungen haben wir die Wanderung nicht am ehemaligen Hotel Maritim begonnen, sondern in Romantica I. und haben die Absperrung des ersten Teils des Sendero Rambla de Castro beachtet.

Fortin de San Fernando

 Siehe dazu den Wanderbericht:

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Wanderung zum Taoro
21. Dezember 2025

Kleine Wanderung zum Taoro und über den Hafen zurück.


Siehe dazu den Bericht:

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Weihnachten 

Weihnachten gab es traditionell Ente. Dieses Jahr nur zwei. Wir waren eine kleine Runde mit Nenita und Ulrike. Die Reste wurden wie immer zu einem Enten-Rillettes verarbeitet.



Weihnachtsstimmung in Puerto




Concertio de Christina am Charco

Neues Jahr 2026

Dieses Jahr waren zu Silvester erst Ruth und Jürgen auf der Insel. Mit ihnen und Nenita waren wir eine kleine Silvester-Runde. Trotzdem gab es den traditionellen Heringssalat (norddeutsch mit Roter Beete und ohne Rindfleisch), gebeizten Lachs und Kartoffelsalat mit Würstchen. Wir haben zweimal auf das neue Jahr angestoßen. Um 23 Uhr kanarischer Zeit auf das neue „deutsche“ Jahr und um 24 Uhr kanarischer Zeit auf das „spanische“ neue Jahr. Leider haben wir keinen Rundfunksender gefunden, der die 12 Glockenschläge der Hauptuhr an der Madrider Puerta del Sol übertrug, so dass wir unsere 12 Glücks-Weintrauben nicht mit jedem Glockenschlag essen konnten. Zu jedem Glockenschlag eine Weintraube zu essen bringt Glück und Wohlstand für jeden Monat des neuen Jahres. Wir mussten also für die „doce uvas de la suerte“ improvisieren.

Abendstimmung am ersten Tag im neuen Jahr

Der Jahreswechsel ist diesmal regenreich. Es hat öfter geregnet und es regnet immer noch, immer wieder Regenschauer. Wandern ist erst einmal nicht angesagt. Bei Regen macht das keinen Spaß und dann sind die Wege auch noch eine Weile aufgeweicht. Warten, bis es wieder besser wird.

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Unser regelmäßiger Spaziergang
16. Januar 2026

Wenn wir keine größere Wanderung machen, gehen wir möglichst jeden Tag eine Runde um La Paz.

Spaziergang La Paz - 3,5 Kilometer

Siehe dazu den Bericht:

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Ein Mönchssittich vor unserer Haustür

Einige Jahre waren sie "verschwunden", jetzt streifen sie wieder laut kreischend herum. Mönchssittiche sind ursprünglich in Südamerika heimisch. Die hier auf Teneriffa frei herumfliegende Papageienart stammen vielleicht von aus dem Loro entwichenen Exemplaren ab. Mönchssittiche bauen in Bäumen und Palmen große Gemeinschaftsnester. Dies ist eine Besonderheit unter den Papageienvögeln, die in der Regel Höhlenbrüter sind.
Eine andere Papageien-Art, die es auf Teneriffa nicht nur im Loro-Park gibt, sind die Halsbandsittiche (die sich durch einen Farbstreifen am Hals von den anderen Sittichen unterscheiden). Sie oder die Mönchssittiche (?) bevölkern inzwischen auch europäische Großstädte, nicht nur Köln und Düsseldorf. In London sollen es nach einem Bericht der GEO-Zeitschrift 70.000 Exemplare sein. Da sind die zwei- bis dreitausend Sittiche in Köln noch überschaubar. 
Der von Wolfgang Kiessling aus Köln 1972 gegründete Loro-Park auf Teneriffa bringt es inzwischen auf 350 unterschiedliche Papageienarten.

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Der Teide mit Schnee- und Wolkenhaube
(21. Januar 2026)

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