Teneriffa 2025 und 2026

Aktualisierung 27. Februar 2026

Wieder auf Teneriffa

20. Dezember 2025

Dieses Jahr sind wir spät auf die Insel gekommen, erst Ende November. Wir wurden von sehr schönem „Winterwetter“ empfangen, warm und blauer Himmel, nur selten wurden die Wolken über dem Orotavatal dichter und wenn, dann am Nachmittag. Nur nachts kühlt es sich ab. Aber natürlich werden wir noch Regentage bekommen, von nichts ist die Nordseite der Insel nicht so schön grün. 

Der Blick auf den Teide einmal anders.
Das sieht stürmisch aus, war es aber nicht.

Der Blick auf den Teide, wie immer.

Der Teide mit Schnee.
Nach den Regentagen (s.u.) war der Teide schneeweiß.

Die Bougainvillea und die Strelitzien auf den Terrassen blühen. Und auch der Weihnachtsstern auf der oberen Terrasse, nur haben ihn Windböen (die am Meer die Wellen über das Ufer getrieben haben) arg zerzaust. In diesem beginnenden Winter sind gleich mehrere Menschen von der Mole und Naturschwimmbecken in das Meer gezogen worden. Sie hatten die roten Verbotsflaggen und Warnungen nicht beachtet. 

Strelitzie

Weihnachtsstern

Hibiskus

Bougainvillea

Nicht typisch für die Canaren:
Winteraster, aus einem Blumenstengel gezogen

Der Regen ist jetzt da. Seit Freitag (12. Dezember) glänzt die Sonne nur zwischen zwei Regenschauern und Gewitterblitzen und es schüttet drei Tage wie aus Eimern, Tropengewitter. Auf dem Teide ist der Regen als Schnee heruntergekommen und hat dem höchsten Berg Spaniens eine weiße Haube verpasst. Aber nächste Woche soll es wieder schöner werden. Es wurde gemischtes Wetter, mal Sonne, mal Wolken und (meistens nachts) Regen.

Sturm und Regen kündigen sich an.
Während der Starkregentage am vergangenen Wochenende stand sogar der Charco unter Wasser. Das haben wir noch nie erlebt.

Im Ort gibt es einige Veränderungen. Das Regulo im Restaurant-Viertel neben dem Charco hat für immer geschlossen. Das große Herrenhaus steht verschlossen leer.  Am Charco gibt es das Café Columbus nicht mehr. Nur noch die Selbstbedienungstheke ist geöffnet, mit begrenzter Kuchenauswahl. Das gilt auch für den Bäckerstand am Restaurant Rancho Grande. Das Restaurant mit den Balkonen zur Meerseite ist geöffnet und gut besucht. Geschlossen wurde von den Erben Heinrich Meuls (der aus Köln kommend ein Restaurant-Imperium aufgebaut hatte, siehe "Spaziergang über drei Vulkane“, Link zum Bericht) auch das Café de Paris. Das „Flagschiff“ der Meulschen Restaurants, das Mesón El Monasterio soll stark verkleinert worden sein. Geschlossen ist auch das Restaurant oberhalb der Bollullo-Bucht. Bei der nächsten Wanderung zur Bollullo-Bucht müssen wir also wieder ein Stück weiter gehen, zum San Diego Grill. Das war früher oft unser Ziel, bis die Restaurant-Terrasse des Bollullo Beach bequemer zu erreichen war. 

Der Paseo Martianez.
Der grüne Rasen zwischen den Palmen ist durch weiße Steine ersetzt worden.

Die Stufen der Calle Gloria
sind mit den Roman-Titeln der Agatha Christie Romane
neu bemalt.

Die Plätze in Puerto de la Cruz sind wie jedes Jahr
mit Weihnachtssternen geschmückt.
Hier am Plaza Victor Pérez vor der Kirche San Francisco

Unseren Weihnachtsstern haben wir alle Jahre 
von der Gärtnerei El Draguito geholt.
Und wie alle Jahre haben sie ihren Polo mit Weihnachtssternen geschmückt.

In unserem Viertel La Paz hat sich nicht so viel verändert. Im Blacksea-Restaurant (nach wie vor ganz gut) und im Delhi Darbar (nach wie vor sehr gut) waren wir gleich zu Anfang. Als nächstes werden wir zu Manuela in die Tiroler Alm gehen. Ansonsten essen wir nach wie vor am liebsten zu Haus. Der Mercadona-Supermarkt mit nach wie vor gutem Fisch und Gemüse ist gleich in der Nähe. Gegenüber ist der Supermarkt Trebol. Wir sind gut versorgt.

Gegenüber dem Botanischen Garten,
Black Sea und Delhi Darbar.

Weihnachtsschmuck im Garten unserer Wohnanlage.
Jedes Jahr verwandelt der Gärtner den Springbrunnen
 in eine Weihnachtsstern-Pyramide.

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Wanderung nach San Pedro
18. Dezember 2025

Wanderung mit Karl-Heinz und seiner Frau Gloria von Romantica I nach San Pedro. Anders als bei früheren Wanderungen haben wir die Wanderung nicht am ehemaligen Hotel Maritim begonnen, sondern in Romantica I. und haben die Absperrung des ersten Teils des Sendero Rambla de Castro beachtet.

Fortin de San Fernando

 Siehe dazu den Wanderbericht:

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Wanderung zum Taoro
21. Dezember 2025

Kleine Wanderung zum Taoro und über den Hafen zurück.


Siehe dazu den Bericht:

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Weihnachten 

Weihnachten gab es traditionell Ente. Dieses Jahr nur zwei. Wir waren eine kleine Runde mit Nenita und Ulrike. Die Reste wurden wie immer zu einem Enten-Rillettes verarbeitet.



Weihnachtsstimmung in Puerto




Concertio de Christina am Charco

Neues Jahr 2026

Dieses Jahr waren zu Silvester erst Ruth und Jürgen auf der Insel. Mit ihnen und Nenita waren wir eine kleine Silvester-Runde. Trotzdem gab es den traditionellen Heringssalat (norddeutsch mit Roter Beete und ohne Rindfleisch), gebeizten Lachs und Kartoffelsalat mit Würstchen. Wir haben zweimal auf das neue Jahr angestoßen. Um 23 Uhr kanarischer Zeit auf das neue „deutsche“ Jahr und um 24 Uhr kanarischer Zeit auf das „spanische“ neue Jahr. Leider haben wir keinen Rundfunksender gefunden, der die 12 Glockenschläge der Hauptuhr an der Madrider Puerta del Sol übertrug, so dass wir unsere 12 Glücks-Weintrauben nicht mit jedem Glockenschlag essen konnten. Zu jedem Glockenschlag eine Weintraube zu essen bringt Glück und Wohlstand für jeden Monat des neuen Jahres. Wir mussten also für die „doce uvas de la suerte“ improvisieren.

Abendstimmung am ersten Tag im neuen Jahr

Der Jahreswechsel ist diesmal regenreich. Es hat öfter geregnet und es regnet immer noch, immer wieder Regenschauer. Wandern ist erst einmal nicht angesagt. Bei Regen macht das keinen Spaß und dann sind die Wege auch noch eine Weile aufgeweicht. Warten, bis es wieder besser wird.

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Unser regelmäßiger Spaziergang
16. Januar 2026

Wenn wir keine größere Wanderung machen, gehen wir möglichst jeden Tag eine Runde um La Paz.

Spaziergang La Paz - 3,5 Kilometer

Siehe dazu den Bericht:

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Ein Mönchssittich vor unserer Haustür

Ein Pärchen wenig später an einer Palme

Einige Jahre waren sie "verschwunden", jetzt streifen sie wieder laut kreischend herum. Mönchssittiche sind ursprünglich in Südamerika heimisch. Die hier auf Teneriffa frei herumfliegende Papageienart stammen vielleicht von aus dem Loro entwichenen Exemplaren ab. Mönchssittiche bauen in Bäumen und Palmen große Gemeinschaftsnester. Dies ist eine Besonderheit unter den Papageienvögeln, die in der Regel Höhlenbrüter sind.
Eine andere Papageien-Art, die es auf Teneriffa nicht nur im Loro-Park gibt, sind die Halsbandsittiche (die sich durch einen Farbstreifen am Hals von den anderen Sittichen unterscheiden). Sie oder die Mönchssittiche (?) bevölkern inzwischen auch europäische Großstädte, nicht nur Köln und Düsseldorf. In London sollen es nach einem Bericht der GEO-Zeitschrift 70.000 Exemplare sein. Da sind die zwei- bis dreitausend Sittiche in Köln noch überschaubar. 
Der von Wolfgang Kiessling aus Köln 1972 gegründete Loro-Park auf Teneriffa bringt es inzwischen auf 350 unterschiedliche Papageienarten.

Unser "Haustier"  - ein Kanarengecko
Er gehört zu den Blattfingergeckos und ist auf Teneriffa La Palma heimisch. 

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Der Teide mit Schnee- und Wolkenhaube
(21. Januar 2026)

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Spaziergang zur Mole
26. Januar 2026

Die Küste der Altstadt von Puerto de la Cruz wird durch eine Mole geschützt, die vom Hafen bis zur Playa Jardin führt. Auf ihr atmet man die salzdurchtränkte Seeluft wie bei einem Gradierwerk ein. Man schmeckt das Meersalz auf den Lippen. Allerdings muss man aufpassen, dass die Wellen nicht über die Mauer kommen. Bestenfalls wird man durchnäßt. Es hat auch schon Unfälle mit tödlichem Ausgang gegeben, wenn Besucher alle Warnung in den Wind geschlagen haben. Auf jeden Fall sollte man Schuhe mit fester Sohle anhaben. Das Salzwasser wäscht die Oberfläche der Schutzmauer-Betonklötze immer mehr aus, immer spitzer werden die stehenbleibenden Steinsplitter.

Küstenwanderung nach Punta Brava, 9 Kilometer


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Wanderung um den Golfplatz Buenavista
30. Januar 2026

Der Sendero de las Salinas ist mit dem Golfplatz in Buenavista zwischen dem Golfplatz und den Klippen der Küste angelegt worden. Ein Weg, den wir schon oft gegangen sind. Nach dem Restaurant El Burgado gehen wir auf der Nordseite des Golflptzes zurück zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Cementario von Buenavista. Abschluß im Restaurant El Mundial bei Los Silos.


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17. Februar 2026

Die Ziegen sind wieder da.
(Hier auf der Brachfläche unterhalb von Mercadona)
Wir hatten sie schon vermisst, die Ziegenherden, die in der Umgebung von Puerto de la Cruz über die Brachflächen ziehen. Über Winter werden die Herden reduziert (und die Ziegen kommen als carne cabra auf den Tisch). Im Frühjahr kommen dann die Lämmer und vergrößern die Herden. Dieses Jahr haben die Ziegenherden auf sich warten lassen, obwohl das Grünzeug Dank des vielen Regens auf  den unbearbeiteten Landflächen üppig gewachsen ist. 

Ein kleines Zicklein ist geboren.
Bei meinem Weg zum Mercadona über die Brachfläche unterhalb des Supermarktes treffe ich auf die Ziegenherde. Auf dem Weg sehe ich abseits der Herde eine einzelne Ziege. Beim Näherkommen entdecke ich, das vor der Ziege ein kleines Zicklein liegt, wohl gerade geboren. Ich gehe im Bogen um die beiden herum, um nicht zu stören. Auf dem Rückweg bin ich dann neugierig und gehe den gleichen Weg zurück. Die Ziege steht noch immer am gleichen Platz. Neben ihr steht das neugeborene Zicklein schon auf seinen vier Beinen und lässt sich von der Mutter trockenlecken. 

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17. Februar 2026

 
Gemeinschaftsgarten El Durazno
In Deutschland sind Kleingartenanlagen, auch als Schrebergärten bekannt (nach dem Arzt und Pädagogen Daniel Gottlieb Moritz Schreber aus Leipzig so benannt), recht häufig anzutreffen. In Spanien sind es die Huertos comuniatrios, die aber nicht sehr verbreitet sind. In Puerto de la Cruz habe ich bisher noch keine Anlage gesehen. Die jetzt in unserer Nachbarschaft eröffnete Anlage dürft darum die erste in Puerto sein. 30 Parzellen sollen hier entstehen. Eingezäunt ist die bisher ungenutze öffenliche Fläche schon. Familien sollen sich hier durch Eigenanbau mit frischem Gemüse versorgen und eine Gemeinschaft bilden.

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Wanderung über den Taoro und Las Arenas
21. Februar 2026

Drei erloschene Vulkane gibt es im Orotava-Tal. Über zwei führte unsere kleine Wanderung, den Montna Taoro und den Montana Las Arenas. Der Las Arenas heißt auch Montana la Horca, der Galgenberg.


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 Wanderung Taoro und Las Arenas

21. Februar 2026

Drei Aschekegel erloschener Vulkane sind im Orotavatal zu sehen, in unmittelbarer Nähe von Puerto de la Cruz. Es sind der Montaña Taoro, der Montaña las Arenas und der Montaña de los Frailes.

Der Montaña las Arenas (Sandbeg) wird auch als Montaña la Horca oder del Ahorcado – Galgenberg bzw. Berg der Gehängten – bezeichnet. Auf dem Berg soll Bencomo, Mencey (König) des Taoro-Reiches, den Wahrsager Guañameñe de Agoymad hingerichtet haben, weil er ihm den Untergang des Reiches vorhergesagte. Die Wahrsagung trat ein, die Spanier überfielen die Insel. 1495 starb Bencomo in der Schlacht bei Aguere (das ist der Guanchen-Name der Lagune, die vor der Austrocknung neben der heutigen Altstadt San Christóbal de la Laguna bestand).

Auf dem Montaña Taoro sind heute das Taoro-Hotel und eine Parkanlage, auf dem Montaña las Arenas steht das Hotel Las Aguilas und neben dem Montaña de los Frailes (der Mönche) ist das Restaurant Monasterio (Kloster). Über zwei dieser erloschenen Vulkankegel führt unsere heutige Wanderung.

Wanderung zwei Vulkane 
11 Kilometer, 310 Höhenmeter
(Die von Komoot gemessene Streckenlänger 11 Kilometer
ist länger als die Streckenlänge des Höhendiagrams.
Das liegt soll an der Art und Weise der Verarbeitung der GPS-Daten liegen. Die Streckenlänge der Karte soll der tatsächlichen Strecke entsprechen, die des Höhendeagrams werde geglättet.)

Die drei Vulkane im Orotava-Tal sind um das Jahr 1430 (nach Guanchen-Überlieferung - Teneriffa wurde ab 1494 erobert) ausgebrochen. Dabei wurden Teile des heutigen Puerto de la Cruz von den Lavamassen überdeckt. Die Landzunge, auf der sich heute die Ortschaft Punta Brava befindet, ist so entstanden.

Das Orotava-Tal ist vor etwa 600.000 Jahren entstanden. Eigentlich ist es kein Tal. Die zum Meer abfallende Fläche ist durch einen großen Hangrutsch des Kraterrandes eines frühen Vulkanes entstanden. Geblieben sind die östliche und die westliche Abbruchkante, die Ladera de Santa Ursula und die Ladera Tigaiga. Später ist innerhalb des Kraters der Teide-Vulkan ausgebrochen. Der letzte Vulkanausbruch des Teide-Komplexes war 1909 der des Vulkans Chinyero. Der Lava-Strom ergoss sich Richtung Santiago del Teide, erreichte den Ort aber nicht. 200 Jahre zuvor, 17o6, zerstörte der Ausbruch des Vulkans Garachico (auch: Volcano Negro) die Ortschaft und den Hafen von Garachico.

Wir gehen die Hauptstraße hinunter in die Stadt, vorbei am Canary-Center. Am Apartmenthaus Bel Air (ein hässliches Haus aus den 1960er Jahren) beginnt der Weg auf den Taoro-Berg

Terraza Taoro unterhalb des Hotels

Für das 1892 eröffnete Luxushotel British Grand Hotel Taoro wurde die Spitze des Aschekegels abgetragen. Es war damals das größte spanische Hotel, finanziert von Engländern, zumeist mit englischen Kurgästen belegt. 1975 wurde es geschlossen. Jetzt hat die Hotelgruppe Tropical Touristica Canaria (der auch das Alabama Hotel Resort im Süden gehört) das Haus als 5-Sterne-Hotel wiedereröffnet.

Das Hotel haben wir uns kürzlich angesehen (siehe „Taoro-Wanderung“ – Link zum Bericht). Außer dem Gran Hotel Taoro sind noch das Hotel Tigaiga der Familie Enrique Talg und das TUI-Hotel Atlantic Hills erwähnenswert.

Wir gehen durch den Taoro-Park und verlassen ihn an der Calle de Suiza. 

Schöne Bouganville-Hecke am Park

Blick durch den Park.
Im Hintergrund das Hotel Las Aguilas.

Hier steht seit Jahren das entkernte Gebäude des ehemaligen Hotels Chiripa Garden und wartet auf den weiteren Ausbau. Die Carretera de las Tapias wirkt wie ein Hohlweg. Auf beiden Straßenseiten schirmen hohe Steinmauern die anliegenden Grundstücke von dem schmalen Weg ab (der hier wegen seiner Enge eigentlich für Fußgänger verboten ist). 

Eine Villa hinter der hohen Mauer des Holweges.

Gegenüber dem Hospjtal Bellevue:
Verlassene Gebäude neben der Apartmentanlage
und Blick auf den Teide.

Am Ende des Weges erreichen wir das Hospital Bellevue. Gegenüber ist die Apartmentanlage Risco de Oro, an der wir vorbeigehen und über einen alten und nicht mehr gepflegten Treppenweg hinauf in die angrenzende Bungalow-Siedlung Santísimo-Las Aguilas gehen. Den Weg muss man kennen, sonst findet man ihn kaum. Warum die Siedlung „Allerheiligste Adler“ heißt, ist nicht zu ergründen.

Blick hinauf zum Hotel.
Unten am Berg ist die Anlage eines Trinkwasser-Anlage.

Der Weg hinakuf zur Bergspitze wird nicht mehr viel gegangen.

Kanaren-Lavendel am Weg

Die Straße durch die Siedlung endet am Fuß des Las Arenas. Ab hier führt ein schmaler Serpentinen-Weg hinauf zum Hotel Las Aguilas. Früher war das wohl eine Zufahrt zum Hotel, der Weg wird wie die Straße durch die Siedlung als Calle Dr. Barajas bezeichnet. Inzwischen ist der geteerte Weg abgesperrt und fast zugewachsen.

Oben auf dem Sandberg – Las Arenas – wurde 1970 das Hotel Altavista errichtet. In den 1980er Jahren übernahm die Rumasa-Hotelgruppe (der auch die Hotels Canarife, Bonanza und Interpalace gehörten) das Gebäude und benannte das Hotel in Las Aguilas (die Adler) um. In dieser Zeit traten statische Probleme auf. Die Reparaturkosten überforderten die Hotelgruppe, sodass die spanische Regierung das Hotel wegen nicht gezahlter Löhne und Handwerkerrechnungen enteignete. Bis 1995 stand das Hotel leer. Wegen der anhaltenden statischen Probleme mussten zwei Etagen abgetragen werden.

Danach wurde das Hotel ein Timesharing-Objekt (es konnten begrenzte Nutzungszeiten für Urlaubswochen gegen Einmalzahlungen gekauft werden). In der Fußgängerzone von Puerto wurde dafür geworben und man wurde mit dem Taxi hinauf zu Hotelbesichtigungen gefahren. Wir haben das einmal mitgemacht. Als Begrüßung gab es gleich eine Flasche Gin. Allerdings hatte die Gruppenführung durch die Hotelanlage schon begonnen und wir sollten auf die nächste Führung warten (und schon einmal den Gin probieren?). Das wollten wir nicht, verzichteten auf die Führung (kaufen wollten wir sowieso nicht, nur einmal sehen, was so abläuft) und gingen zu Fuß den Berg hinunter zu unserer Wohnung. Die Flasch Gin haben wir an der Rezeption gelassen, die wollten wir nicht mit uns herumschleppen.  Anders als wir haben sich wohl ziemlich viele Touristen locken lassen und Timesharing-Anteile gekauft, aber nie nutzen können. Die Firma ging in Konkurs und mit den Urlaubswochen im Hotel wurde nichts.

2015 wurde das Hotel wiedereröffnet. Jetzt gehört es zur spanischen Meliá-Hotelgruppe, wie das Hotel Hacienda del Conde am Golfplatz von Buenavista.

Am Pool-Restaurant neben dem Hotel machen wir eine kleine Pause. Von hier oben – und schon vom Weg aus – hat man einen weiten Blick in das Orotava-Tal und über die Küste. 

Blick zum Taoro-Hotel

Blick auf das Hotel Botanico (links) 
und unsere Apartmentanlage (rechts die weißen Häuser)

Blick auf die Küste von Santa Ursula.

Blick auf Durazno und über das Orotava-Tal.
Im Vordergrund eine Gemüse-Finca die vor einigen Jahren
auf aufgegebenen Bananen-Feldern angelegt wurde.

Die Schwimmbad- und Gartenanlage des Hotels
mit Blick über das Orotavatal und die Küste

Noch ein kleiner Spaziergang durch den Garten- und Schwimmbad-Bereich und dann treten wir den Rückweg an. Der ist etwas langweilig, aber nicht vermeidbar, wenn man nicht den gleichen Weg zurückgehen will. Wir gehen den Ascheberg hinunter und dann parallel zur Autobahn an den Supermärkten HiperDino und Lidl vorbei bis San Nicolás (hier war einmal das Restaurant Tito´s Bodegita). 

Die Aschespitze des Berges am Hotel

Unten am Berg steht eine sehr schöne und geflegte Villa,
die vor dem Bau der Autobahn auch ein gute Lage hatte.

Blick zurück auf den Berg und das Hotel.
Der Abbruch eines Teils des Ascheberges hat vielleicht die Standfestigkeit
des Hotels beeinträchtigt. 
Am Fuß des Berges ist die Brückenkonstrucktion der ehemaligen Wasserleitung zu sehen, über die das im Berg aufgefangene Wasser abgeleitet wurde.

Wir gehen die Straße parallel zum Barranco Martiánez hinunter zu unserer Wohnanlage. Man kann auch ein Stück durch den Barranco gehen. Hier wurde vor Jahren ein Fußweg angelegt, der aber schon lange nicht mehr gepflegt wird und etwas verkommen ist. 

Ein einsamer Hahn am Rande des Barrancos. 
In früheren Jahen waren hier immer eine große Zahl an Hühnern und Hähnen anzutreffen. Diesmal waren es nur ein Hahn und ein Huhn. Ob hier jemand Jagd auf die Hühner gemacht hat?

Am Rand des Barrancos ist ein Ziegen-Unterstand, in dem die Ziegenherde untergebracht ist, der ich neulich auf dem Weg zum Marcadona begegnet bin und fast die Geburt eines Zickleins erlebt hätte.

Blick von El Durazno auf den Hotel-Berg